Nuyas Rassen

Information

Die folgenden Rassen haben die jüngste Vergangenheit des Landes Nuya bedeutend geprägt und etabliert, es waren die Ersten. Alle weiteren Rassen, die im Laufe des Spiels auftauchen, sind deswegen aber keinesfalls weniger bedeutend.




Menschen

Die Menschen leben in ihrer Hauptstadt Avalastra. Eine typische Menschensiedlung in der sich windschiefe Häuser aneinander schmiegen und so verwinkelte Gassen bilden. Wer nach Avalastra kommt, der stellt schnell fest, dass die Menschen sich untereinander nicht immer eins sind. Raub, Diebstahl, Einbrüche und andere Verbrechen sind hier an der Tagesordnung. Die Stadt wimmelt vor Glücksrittern, Herumtreibern und anderem Volk, das stets versucht eine Goldmünze zu erhaschen oder gar wertvollere Dinge.

Die Stadt ist umgeben von einem meterhohen Wall, der Angreifer aller Art fern halten soll. Nur wer durch das Stadttor reist, kommt auf sicherem Weg nach Avalastra. Doch die Diebe und Schmuggler kennen bestimmt auch andere Wege, nur fragt sich was der Preis für ihre Geheimnisse sein wird.

Im Norden Avalastras liegt die Burg von König Marmolon, dem letzten Erben der alte Linie aus denen die Menschenkönige hervorgehen. Er ist ein weiser, aber bestimmender Herrscher, der wenig Widerspruch duldet, wenn es um seine Gesetze geht. Er forscht seit Jahren nach der Ursache des Nebels und laut Aussagen einiger Höflinge soll er dem Geheimnis um das Schicksal Nuyas sehr nahe sein. Nur selten kann man König Marmolon auf den Strassen Avalastras sehen, wenn er seine Anstandszeremonien hinter sich bringt.




Waldelfen und Hochelfen

Die Elfen leben zurück gezogen in den verzauberten Wäldern von Lûthaeryn. Sie haben die Bäume mit ihrer Magie angefüllt und so eine Möglichkeit geschaffen den Nebel und seine Kreaturen fern zu halten. Nur hin und wieder passiert es, dass ein Teil des Waldes, dessen Magie nicht mehr stark genug ist, vom Nebel verschluckt wird und nie wieder von den Elfen betreten werden kann. Leider ist den Elfen im Laufe der Jahrtausende, das Geheimnis um jene abwehrende Magie, zum Teil abhanden gekommen, so dass die Bannzauber nun immer mehr ihre Macht verlieren.

Die Elfen unterscheiden sich in zwei große Völker. Zum einen die Waldelfen, die eher zurückgezogen und unter sich leben. Sie leben im Einklang mit der Natur und sind das 'Urvolk' der Elfenrassen. Es soll sogar noch einige unter ihnen geben, die direkte Nachkommen aus dem Geschlecht Lûthaeryns sind, jenen Elfen, die aus dem Licht geboren sind. Doch wird man ihnen kaum angesichtig werden.

Die Hochelfen hingegegen sind geschickte Handwerker, Künstler und treiben auch Handel mit den anderen Völkern Nuyas. Vor allem Elfen aus anderen Völkern, Reisende und Einwanderer ferner Länder bilden das Volk der Hochelfen.

Die Elfen schickten regelmäßig Späher in die Wälder um auf dem neuesten Stand der Ausbreitung des Nebels zu sein. Sie bemühen sich neue Zauber zu finden und viele Elfen haben die Hauptstadt Thurinost bereits verlassen um ihren eigenen Forschungen nach zu gehen.

Nur wenige kehrten je wieder und jene die zurück kamen waren verändert, seltsam und in sich gekehrt. Sie sprachen kaum noch und vergingen in Einsamkeit. Nur wenige wissen das jenes dunkle Elfenvolk aus eben jenen Unglücksseeligen hervor gegangen ist, das man heute als Dunkelelfen kennt.

Thurinost liegt im Herzen des Waldes, geschützt von den verzauberten Bäumen.




Bergzwerge und Dunkelzwerge

Die Zwerge haben sich bei Ausbruch der Nebel in ihre Stollen tief im Silberberg zurückgezogen. Sie zählen zu den ausdauernsten Kämpfern gegen die Nebelkreaturen und schützen ihr Volk bis in den Tod. Nicht wenige Zwergenkrieger sah man hoch gerüstet und bewaffnet in den Nebeln verschwinden und schwer verletzt zurückkehren.

Auch das Zwergenvolk hat sich im Laufe der Zeit gespalten. Beide Völker leben zwar in Dwardan und somit in den Silberbergen, doch das war es dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Wo die Bergzwerke stets auf der Suche nach Goldvorkommen sind und jeden Taler anhäufen, dem sie angesichtig werden, da interessieren sich die Dunkelzwerge eher für Runen. Es heißt die Altvorderen, jenes legendäre erste Zwergenvolk, wäre in der Lage gewesen die Kraft der Runen zu nutzen. Die Gier ist jedoch bei beiden Völkern gleich und so mag ein Nicht-Zwerg wohl kaum zwischen ihnen einen Unterschied feststellen.

Die Hauptstadt der Zwerge, oder besser die größte Binge, die sie ihr eigen nennen und in welcher der Zwergenkönig "Gramosch Sohn des Krogan" seine weisen Ratsprüche erteilt, heißt Dwardan. Riesige Höhlen mit beeindruckenden Säulen bieten ein atemberaubendes Bild. Im Zentrum findet sich der Palast des Bergkönigs. Emsige Bergzwerge sieht man allenthalben mit Hacken umhereilen und ihrem Tagwerk nachgehen., während die Dunkelzwerge mit verschlagenem Blick in düsteren Ecken lauern und darauf warten, dass ein Besucher so unvorsichtig ist, von den beleuchteten Tunneln abzuweichen.




Trolle

Die riesige Sumpffestung Graugatsch in der die Trolle leben, liegt inmitten des Sumpflandes Fograngon. Von hier aus regiert König Grawatsch und versucht die Trolle zu einem Volk zu einen, was sich aber immer wieder als ein schweres Unterfangen heraus stellt.

Die trollischen Schamanen sind alles andere als begeistert darüber einem Monarchen zu dienen und so kommt es nicht oft vor dass einer von ihnen Anhänger um sich scharrt um den König zu stürzen. Doch Grawatsch konnte bisher sämtliche Angriffe auf seine Person "niederschlagen".

Die Strassen Graugatschs, wenn man sie denn als solche bezeichnen kann, sind eher in den Sumpf getrampelte Pfade. Die gesamte Stadt ist umringt von einem mehr als sechs Schritt aufragenden Palisadenwall der die Kreaturen aus den Sümpfen hindert in die Stadt zu gelangen.




Orks

Seit kurzer Zeit haben sich die Orks ebenfalls in Graugatsch niedergelassen. Es heißt, ein mächtiger Elf hätte die Trolle dazu gebracht ihre nahen Verwandten in ihrer Stadt aufzunehmen und so eine uralte Prophezeiung zu erfüllen. Die Orks haben traurige Berühmtheit erlangt, als sie maßgeblich in zwei Schlachten der jüngeren Zeit mitgewirkt haben und einigen Schaden dabei anrichteten.

Orks sind wilde Kreaturen, so macht es zumindest den Anschein. Sie haben struppiges Fell, sind laut und man sieht sie selten allein. Denn in der Gruppe fühlen sie sich stark und wehe dem, der alleine einem Orkhaufen über den Weg läuft. Allerdings können auch einzelne Orks, wenn sie besonders mutig sind, äußerst schnell in Rage geraten. Ein Ork geht wohl selten einer Streiterei aus dem Weg, aber wenn sich die Gelegenheit dazu bietet, wird er verschwinden und kurze Zeit später mit einem ganzen Rudel wieder kommen.

Razgar Hammerschlag ist der Anführer der sesshaften Gemeinschaft der Orks in Graugatsch. Als Häuptling ist er der Kräftigste unter ihnen und einziger Sprecher. Doch er soll zu Jähzorn neigen und einige sagen, dass er selbst dem Trollkönig schon die Stirn geboten hat (nur wenige wissen, dass er im hohen Bogen aus dessen Behausung geflogen kam). Gerüchten zufolge, soll es sogar einen mächtigen Schamanen geben, der die Fäden im Hintergrund zieht. Doch gesehen hat ihn noch niemand, nicht einmal die meisten Orks.




Halblinge

Kaum jemand weiß etwas über diese seltsamen Wesen zu berichten. Was man weiß ist aber, dass sie ein fröhliches, aber auch sehr eigenbrötlerisches Völkchen sind.

Abenteurer und Tagediebe sind ihnen ein Dorn im Auge und werden in Karmic Twin, der Halblingsstadt, auch so behandelt. Die Halblinge scheuen nichts mehr, als ihre geliebte Stadt zu verlassen, denn man könnte ja in ein Abenteuer geraten. Wenn man hier zu Besuch ist, hat man das Gefühl, die Zeit vergehe viel langsamer als sonst irgendwo in Nuya.

Die Halblinge essen für ihr Leben gern und das mehrfach am Tage. Neben dem Frühstück, gibt es das zweite Frühstück. Dann folgt das Mittagessen, nebst opulenten Vor- und natürlich Nachspeisen. Der fünf Uhr Tee und ein deftiger Mitternachtsimbiss sind selbstverständlich.

Die Halblinge halten sich aus allen Plänen, den Nebel zu bekämpfen heraus, auch wenn es sie ebenso etwas angeht. Doch diese Sache ist ihnen eindeutig zu aufregend und vor allem zu Gefahrvoll.




Ilythiiri

Sie selbst nennen sich Ilythiiri, jedoch all die anderen Völker nennen sie "Die Jäger der Nacht" oder die "Dunkelelfen". Ihre abscheulichen Taten haben in der ganzen Welt dafür gesorgt, dass dieses Wort gehaßt und gefürchtet wird.

Deutlich heben sie sich von den anderen Elfen ab. Der größte Unterschied zu den anderen Elfenvölkern ist ihre Haut- und Haarfarbe. Die ständige Dunkelheit hat ihre einstmals dunkelbraune Haut zu einem fahlen Grau erbleichen lassen. Das Haar zumeist weiß, hellblond oder Silber. Außerdem sind sie kleiner und schmächtiger als andere Elfen. Über all die Zeit in Dunkelheit sind ihre Augen empfindlich geworden gegen das Licht der Oberfläche. Ihre Ohren sind wie die anderer Elfen spitz zulaufend und nehmen auch leiseste Geräusche wahr. Generell sind die Sinne der Ilythiiri wie die der Elfen sehr gut ausgeprägt, was aber nicht immer von Vorteil ist. Sehr intensive Gerüche, sehr laute Geräusche und vergleichbare Sinneseindrücke mögen sie für einige Augenblicke stark ablenken und desorientieren.

Ilythiiri haben die Fähigkeit zur Meditation verloren. Sie müssen schlafen, um zu regenerieren, allerdings ist ihnen die Immunität gegen Schlaf geblieben. In den von magischer Strahlung durchsetzen Höhlen des Unterreichs sind sie jedoch auch stärker geworden.

Die Ilythiiri haben in der Zeit im Unterreich eine eigene Sprache entwickelt, welcher ihrer Ursprache in manchen Belangen noch gleicht. Ihre Gespräche werden niemals laut geführt, man könnte es mehr als ein Flüstern bezeichnen.




Halbelfen

Keine Rasse im eigentlichen Sinne, sondern halb menschlicher, halb elfischer Herkunft, weisen Halbelfen Merkmale beider Elternteile auf. Sie sind kräftiger als Elfen aber zierlicher als Menschen. Sie haben die feinen Gesichtszüge ihrer Elfenvorfahren und manchmal auch deren spitze Ohren. Manche jedoch lassen sich leicht für einen Menschen halten. Sie leben länger als ein Mensch, wenn auch deutlich kürzer als ein Elf. Viele Halbelfen haben die Neugierde, den Erfindungsgeist und die Ambitionen ihres menschlichen Elternteils, gepaart mit den geschärften Sinnen, der Liebe zur Natur und zu den Künsten ihrer elfischen Vorfahren.




Kobolde und Feen

Niemand weiß so genau, warum mitten in Karmic Twin in jüngster Zeit einige Feen und Kobolde entdeckt wurden. Die Halblinge behaupten natürlich, es liegt an ihrer Gastfreundschaft. Doch manche Magier sind der Meinung, es könnte im Hügelland viele verborgene Feenpfade geben, durch welche diese fantastischen Wesen ihren Weg nach Nuya finden.

Kein Kobold und keine Fee würde zu diesen Fragen wohl Stellung nehmen, sind es doch eherne Geheimnisse ihres Seins. Auf jeden Fall unterscheiden sie sich stark voneinander, sowohl im Verhalten, als auch in ihrer Erscheinung.

Feen sind etwa Handteller groß und besitzen ein paar Flügel. Manche haben spitze Ohren, doch soll dies nicht bei allen der Fall sein. Die Haarfarbe ist ebenso unterschiedlich, wie es bei anderen Rassen der Fall ist und manchmal sieht man hinter ihnen auch ein leichtes Glitzern, wenn sie fliegen. Das muss dann wohl der legendäre Feenstaub sein, dessen Geschichte wohl jedes nuyanische Kind kennt. Feen sind laut diesen Geschichten grundsätzlich gute Wesen, die hilfsbereit und kontaktfreudig sind, wenn man ihnen freundlich begegnet. Aber es soll auch andere, böse Feen geben, die ihren Spaß mit arglosen Wanderern treiben.

Dies jedoch ist eher bei den Kobolden verbreitet. Kleine Hutzelwesen, denen oft eine runzelige Haut zu eigen ist. Manchmal ist ihre Haut von grüner Farbe und einge tragen Hüte mit Federn dran. Aber auch hier muss wohl eindeutig von Geschmackssache ausgegangen werden, da auch Kobolde sich ungerne alle in einen Topf werfen lassen wollen. In jedem Fall scheinen sie einen Hang zu Späßen und Schabernack zu haben, dem sie auch in allen Maßen frönen.




Atlanter

Über das Nebelmeer huschten grosse Schatten - die Vögel, die Zeugen waren - sahen eine kleine Flotte seegängiger Schiffe auf die Küste zusteuern, schnell getrieben von dreieckigen Segeln. Kurz bevor diese Schiffe die Brandung erreichten, waren entsetzte Schreie zu hören. Alarm- und Warnrufe durchbrachen das Dröhnen der Wellen. Doch es war zu spät, die Schiffe zerschellten an der Küste des Landes. Nichts war mehr zu hören. Am Morgen erhoben sich einge erschöpfte Gestalten vom schmalen Strande, kräftige Menschen, dunkler als die von Avalastra und feingliedrige Elfen, von kleinerer Statur, als die von Thurinost.

Geschlagen vom Schicksal machten sich diese Leute daran, ihre Toten zu beerdigen. Als diese traurige Arbeit vollbracht war, begannen sie die wenigen Güter, die das Meer ans Ufer gespült hatte zu bergen. Umgeben vom Nebel, den sie bald zu hassen lernten, richteten sie sich an der Küste ein.Zunächst entstand eine kleine Siedlung, die befestigt wurde und langsam einen Ort bildete. Zusammengeschmiedet vom Schicksal entstand langsam ein Mischvolk, in ihren Legenden erzählen sie, dass die Ahnen auf der Überfahrt waren, von einer Insel im Ozean, weit entfernt.

Dieses junge Volk ist von hellbrauner Hautfarbe, zierlicher als die Menschen aber eigenartig schön, fast wie die Elfen. Sie ernährten sich zunächst von dem, was die Küste und der Rand des Nebels hergab.Sie erwiesen sich als geschickte Handwerker, wenn auch keine so grossartigen Schmiede, wie die Zwerge. Niemand hat je einen von ihnen einen Zauber sprechen hören, jedoch sagt man, dass von ihrem Schmuckwerk und ihren Waffen eine eigene Magie ausgeht. Diese Magie ist weder die Weisse noch Schwarze. Das was sie bewirkt liegt im Sinne desjenigen, der diese Gegenstände benutzt. Sie haben einen guten Orientierungssinn und man sagt, ihnen ist die Gabe zuteil, immer zu wissen wo sich der Nordstern verbirgt, selbst in den Nebeln.

Sie haben sich den kriegerischen Stolz ihrer Ahnen bewahrt. Allerdings hat sie ihr Schicksal und die Tatsache, dass sie Anfangs ihr Überleben aus dem was das Meer und die Küste hergab, sichern mussten, Demut vor der Natur gelehrt.

Sie selbst gaben sich den Namen "Atlanter"

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