
Nuyas Spielwelt
Information
Das Schicksal von Nuya - ist einem mittelalterlichem Lande nachempfunden, das durch seine Wesen, wie Elfen, Zwerge, Halblinge und viele weitere Rassen, auch von der Fantasie lebt.
Nuya
Das Land in den Nebeln blickt auf eine lange, geheimnisvolle Vergangenheit zurück. Einstmals ein blühendes Land voller fruchtbarer Felder und friedvollen Bewohnern, wandelte sich das Antlitz Nuyas im Laufe der Jahrhunderte.
Niemand weiß, wie und wodurch alles begann, doch irgendwann entstanden die Nebel. Sie krochen hervor aus dem Boden und breiteten sich langsam über das gesamte, bekannte Land aus. Zuerst hofften die Bewohner, dass die Nebel wieder verschwinden würden, doch es kam noch schlimmer. In den Nebeln formierten sich schreckliche Kreaturen. Sie griffen die Bewohner des Landes an und versuchten in die Städte einzudringen, von denen jede Rasse eine ihr eigen nannte.
Anfangs blieben die Rassen unter sich, da sie sich fremd waren und sie vermieden jeglichen Kontakt zu den anderen Völkern. Doch im Laufe der Ausbreitung begannen die Herrscher jener Rassen sich auszutauschen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.
Heldenstadt Andraste
Die Vergangenheit ist hier noch längst nicht vergessen, sie ist erneut lebendig geworden und die Straßen von Andraste füllen sich sehr langsam wieder mit Lachen und Leben einiger Helden, die den beschwerlichen Weg dorthin gefunden haben.
Andraste ist eine alte Stadt, die zwischen dem ewigen Abenteuer und dem Lauschen auf Geschichten der Vergangenheit besteht und damit die Zukunft mit der Vergangenheit zu einer Einheit verschmelzen lässt.
Zauberei und Erzklang
In den ersten Jahrhunderten, in denen sich die Elfenvölker bildeten, war das Land noch vollkommen ohne die Nebel. Die Elfen waren die ersten Wesen die Nuya bevölkerten und breiteten sich langsam darin aus. Sie splitterten sich in verschiedene Stämme und lebten friedlich nebeneinander, um mit der Natur verbunden zu sein. Sie übten eine natürliche Art von Magie aus, indem sie sich einfach einen magischen Effekt "herbei wünschten" und viele Jahre vergingen in denen Frieden herrschte. Dann jedoch erschienen die ersten Zwerge in Nuya. Niemand weiß heute mehr, woher sie kamen oder ob sie einfach "entstanden" sind. Doch mit dem Auftauchen der Zwerge und den ersten Kontakten zwischen ihnen und den Völkern der Elfen kamen auch die ersten Kriege. Beide Rassen bekämpften sich erbittert, da sie einander fremd waren. Manch einer munkelt heute, dass während dieser Kriege ein Elfenmagier den Nebel herauf beschworen hatte, doch nachweisen kann das niemand. Schließlich gelang es den Königen beider Rassen ein Friedensabkommen anzustreben, welches noch heute seine Gültigkeit hat.
Gefahr aus dem Sumpf
Der Vertrag von Dwardan, indem für alle Zeit ein Nichtangriffspakt nieder gelegt wurde, denn einen neue Gefahr hatte sich aus den Sümpfen rund um den Silberberg erhoben. Die Trolle! Wilde und große Wesen denen ein einzelner Zwerg oder Elf nicht Herr werden konnte. Ein einzelner Troll hatte die Kraft vieler und sie griffen ohne Rücksicht beide Rassen an. Ihre Hauptstadt "Graugatsch" befand sich schon damals, tief in den Nordwestlichen Sümpfen und grenzt sowohl an den Silberberg, als auch an den verzauberten Wald Lúthaeryn. Nachdem sich Elfen und Zwerge formiert hatten schlugen sie die ersten Trolle zurück in die Sümpfe und von da an hielten diese sich zurück.
Mit Verstand und Zauberei
Ein neues Zeitalter brach an als die ersten Menschen das Land Nuya betraten. Über die Küste gelangten sie per Schiff nach Nuya und besiedelten schnell einige Landstriche. Unter der Führung eines abenteuererprobten Königs gründeten sie die Stadt Avalastra im Nordosten des Landes. Dort fanden sich perfekte Weidegründe und der Ackerbau florierte. Doch die Menschen brachten etwas anderes mit in das Land Nuya. Die dunklen Künste. Einige unter ihnen waren der Zauberei mächtig und nicht alle Magier folgten dem Weg der weißen Magie wie sie auch die Elfen anwandten. Diese dunklen Zauberer agierten aus dem Dunkel heraus und gingen ihren düsteren Forschungen nach. Geheime Rituale fanden statt und die dunklen Künste griffen auch schnell auf die anderen Rassen Nuyas über. Mächtige Magier waren unter den Reihen derer, welche die Dunklen Künste beherrschten.
Familienbande und Lebenskunst
Schließlich tauchte eine weitere Rasse auf, die wohl kaum jemand wahrgenommen hatte. Die Halblinge aus der Stadt Karmic Twin. Ein fröhliches, kleinwüchsiges Völkchen, das seine eigenen Bräuche, Gesetze und Traditionen hatte. Ein Halbling, so sagt man, könne seine geringe Körpergröße, locker mit seinem großen Appetit wettmachen. Diese Wesen besitzen haarige Füße, aber zumeist ein großes Herz und eine gewisse Schlauheit. Sie sind perfekte Händler und vermögen so manches besondere Schmuckstück leichter zu finden als andere Wesen. Im Grunde genommen sind sie immer freundlich, doch Fremden gegenüber eher misstrauisch und verschlossen. Den Halblingen ist nichts mehr zu wider als Abenteuerlust und Übermut. Dementsprechend reagiert man auch, wenn ein Abenteurer, oder im schlimmsten Fall eine ganze Gruppe von Abenteurern, nach Karmic Twin kommt. Da werden Kinder in die Häuser geholt und zu den Mistgabeln gegriffen, denn es könnte ja jemand auf die absurde Idee kommen, einen Halbling zu fragen ob er einen Weg kenne oder aber sogar, ob er sie nicht begleiten will. Die Halblinge haben als einziges Volk keinen König, stellen aber einen Bürgermeistern, bei allen wichtigen Dingen die es zu beraten gibt.
Schulterschluss der Rassen
Eines Tages bemerkten die Späher aller Rassen eine merkwürdige Erscheinung. Einen dichten Nebel der anscheinend an allen Grenzen des Landes langsam empor quoll und der sogar das helle Licht des Tages zu verschlucken schien. Jeder der Rassen versuchte mit eigenen Mitteln der Bedrohung Herr zu werden doch alle Methoden scheiterten. Die Lichtmagie der Elfen, die Technik der Zwerge, die Stärke der Trolle und die Gerissenheit der Menschen, nichts konnte den Nebel zurückschlagen.
Es wurde eine Versammlung einberufen in der die Könige aller Rassen zusammen kommen sollten, doch wurde man sich nicht über einen Ort einig. Die vielen Zwistigkeiten sorgten dafür dass sie alle einander nicht genug vertrauten um in die "Höhle des Löwen" zu reisen. So beschlossen sie eine Stadt zu errichten, eine Stadt in der sie alle friedlich untereinander leben sollten. Nuya wurde geschaffen, die Hauptstadt des gleichnamigen Landes. Es wurde ein Dokument nieder gelegt indem Nuya zu einer freien Stadt deklariert wurde in der niemand der Könige das Weisungsrecht haben sollte.
Das Treffen fand statt als sich der Nebel schon über weite Landesteile breit gemacht hatte und das schreckliche Geheimnis des Nebels hatte sich ebenfalls offenbart. Unzählige böse Kreaturen hausten darin und sie kannten wohl nur ein Ziel, die Rassen Nuyas zu vernichten. Man scharrte die Weisen des Landes zusammen, um sich zu beratschlagen und in einem mehrtägigen Kongress wurden Ideen gesammelt. Schließlich fand sich tatsächlich ein Weg, wie man den Nebel wenigstens von den Städten fern halten konnte. Mittels der Magie von Mensch und Elf, der technischen Raffinesse der Zwerge und dem Wissen der Trolle über die magischen Kräuter der Sümpfe, wurde ein großer Zauberbann errichtet. Jede Rasse steuerte ihren Teil dazu bei, den Nebel zurück zu schlagen und ihn bis an die Landesgrenzen zu verbannen, doch vernichten konnte man ihn nicht.
Die Macht des Todes
Jede der Rassen hatte in der Frühzeit ihre eigene Art mit dem Tod umzugehen, doch all diese Traditionen wurden ebenfalls mit dem Auftauchen des Nebels verändert. Ob es nun mit dem Nebel im direkten Zusammenhang stand, oder nicht, weiß Niemand mehr. Doch die Kämpfe gegen die Nebelkreaturen und die Nebelmagier, waren so verlustreich, dass eine ungeheure Machtperson auf den Plan trat. Ramius - Herr über den Tod - und absoluter Herrscher der Unterwelt. Ramius ist ein Gott, streng, unbarmherzig und wenig mitleidig mit jenen, die sein Reich betreten. Doch entlässt er die Seelen der Gefallenen wieder, damit sie erneut ihren Kampf aufnehmen, was wohl zeigt, dass der Nebel und seine Kreaturen, ihm zu wider sind. Das Totenreich mit dem unendlichen Friedhof, dem Reich der Schatten und der darin befindlichen Geisterstadt, ist ein düsterer Ort. Verlorene Seelen stürzen sich auf die reinen Seelen, aus Rache oder einfach nur um ihre eigene Pein zu lindern.
Das Schicksal von Nuya
Während der erbitterten Kämpfe wurden Helden geboren, die sich besonders im Kampf gegen den Nebel hervor taten. Wackere Männer und Frauen aus allen Rassen, kampferprobt und mutig genug tief in die Nebel vorzudringen. Als sie zurückkehrten erzählten sie, dass man nun wisse, woher der Nebel kam. Tief in den Nebeln fanden sie eine Höhle, in der ein Wesen hauste. Keiner von ihnen konnte sagen, welcher Art dieses Wesen war, doch es nannte sich selber Nebelmagier. Es soll mehrere seiner Art geben und durch diese Nebelmagier erhält der Nebel seine Kraft. Aus einer anderen Welt durch ein Portal sollen sie kommen, diese Nebelmagier. Wenn einer von ihnen fällt, kommen immer wieder neue durch eines der Portale.Bis zum heutigen Tage ist es keinem der Königreiche gelungen, ein Mittel gegen die Macht der Nebelmagier zu finden und auch gemeinsam fand man keines. So ist es nun an den Helden des Landes Nuya, immer wieder auszuziehen, um den Nebelmagiern entgegen zu treten und sie stets aufs Neue zu dezimieren. Vielleicht findet einer von ihnen schließlich das Geheimnis - das Geheimnis um das Schicksal von Nuya.